Digitalisierung und Wirkung auf den ÖPNV, Session von Coco Heger-Mehnert

Durch die rasante Entwicklung im Bereich Digitaltechnik gibt es neben Social Media eine Reihe an Treibern, die unsere Branche nachhaltig beeinflussen werden. Stichworte dazu sind:

  • Weiterentwicklung von Endgeräten (wearables),
  • Open Data,
  • Open Streetmap,
  • Technologien wie iBeacon, Augmented Reality,
  • Verlagerung zur Visualisierung/ Bewegtbild/ Big Data
  • und viele viele mehr…

Oft steht in Verbünden und Verkehrsunternehmen nicht genug Personal zur Verfügung, um diese Entwicklungen zu beobachten und in ihrer Wirkung auf die Branche zu interpretieren.

Wie beobachtet Ihr die Entwicklung?
Kaum einer hat die Chance, das im Blick zu behalten, außer die Deutsche Bahn, die mit einer gesonderten Strategieabteilung arbeitet.
Beim VRR wird im Rahmen der Sekundärmarktforschung dazu geforscht, aber auch dort ist es nur begrenzt möglich, da man nahezu Spezialisten benötigt, die die einzelnen Richtungen intensiver verfolgen. Gegebenenfalls wäre das eine Aufgabe für den VDV, so eine Anmerkung aus dem Publikum.

Wenn Erkenntnisse vorliegen, wie kommuniziert Ihr diese innerhalb des Unternehmens?
Wenn Erkenntnisse in den einzelnen neuen Entwicklungen beobachtet werden, dann passiert das oft aus persönlicher Leidenschaft. So werden auch Beobachtungen ins Unternehmen hinein getragen. Eine strukturierte, klare Vorgehensweise scheint kaum möglich (sowohl aus organisatorischer wie aus ressourcentechnischer Sicht).

Hinweis der Bahn: Die Bahn hat die Möglichkeit diese Entwicklungen zu beobachten, wählt aber aufgrund ihre Größe in der Umsetzung kleinerer, eigenständig arbeitender Teams, die in Piloten technologische Neuerungen zur Umsetzung bringen. Beispiel: Mobilitätsportal Qixxit (Beta-Version)

Der Artikel wurde eingestellt von Ute Blindert.

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