Web 2.0 ist tot! – Sessionbericht von Sascha Reimann, VGF

Die Entwicklung des Internets gilt als Schlüsselfaktor gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen: Ob es um Kommunikation mit Freunden, den Einkauf oder die Suche nach Informationen geht – vieles geschieht mittlerweile online. Es macht viele Dinge einfacher, schneller und eröffnet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.
In den vergangenen Jahren hat eine Veränderung im Verhalten der Internetnutzer stattgefunden: Früher galt das Netz als reine Informationsquelle – Daten wurden abgerufen. Heute können die Nutzer das Internet aktiv mitgestalten, sich untereinander austauschen oder Informationen für andere bereitstellen. Dieser Wechsel von einseitiger zu gegenseitiger Kommunikation in digitalen Medien wird auch als „Zeitalter Web 2.0“ bezeichnet.

Doch der Fortschritt schreitet voran: Heute greifen Nutzer von den verschiedensten Orten, wie z.B. von Haltestellen, in Zügen oder sogar von der Toilette von mobilen Geräten auf das Internet zu und rufen Inhalte ab.

Zuvor gab es eine Content-Strategie für die Website und meist einen reduzierten Content für die Darstellung einer mobilen Seite auf Tablets und Smartphones (mobile last). Da mittlerweile viele Nutzer das Bedürfnis haben, jeden Inhalt von jedem Gerät abrufen zu können, ist eine neue Content-Strategie erforderlich. Die neue Content-Strategie konzentriert sich auf die Darstellung aller Inhalte auf dem kleinsten Screen (Smartphone). Diese Vorgehensweise wird dann mobile first genannt.

  • Responsive / Adaptive Web Design
  • Neue Content-Strategie (Graceful Degradation -> Progressive Enhancement/Cross-Device Konzept)
  • Nur einen Inhalt pflegen
  • Endgeräte übergreifend

In der Session wurde die Vorgehensweise der VGF beim Relaunch der Internetseite von Sascha Reimann vorgestellt: Nach Präsentation des Konzepts einer Website im Responsive Design erarbeitete die Unternehmenskommunikation der VGF eine neue Sitemap, überarbeitete die Inhalte und stimmte die Umsetzung und Bewerbung der neuen Seite mit der beauftragten Agentur „dkd Internet Service“ ab.

Ziele des Relaunchs:

  • Umsetzung in Responsive Webdesign
  • Schlankeres, frischeres und moderneres Layout
  • Bessere Usability
  • Überarbeitung der Sitemap
  • Verzicht auf redundante Inhalte

Web 1.0: Information

Zu Beginn des Internet stand die Informationen im Vordergrund.

Web 1.0 - Inhalt. - Bild: Sascha Reimann

Web 1.0 – Inhalt. – Bild: dkd Internet Service

Web 2.0: Kommunikation

Mit Entwicklung der Technologie und der Verbreitung wurde Kommunikation immer wichtiger und als gängiger Bestandteil in Websites integriert.

Web 2.0: Kommunikation. - bild: Sascha Reimann

Web 2.0: Kommunikation. – Bild: dkd Internet Service

Web 3.0: Relationen

Verknüpfung aller Content-Elemente unter-, miteinander und Device-übergreifend.

Web 3.0: Relationen. - Bild: Sascha Reimann

Web 3.0: Relationen. – Bild: dkd Internet Service

Synchronisierung

Ausgabe verschiedener Layouts auf allen Devices bei gleichem Content.

Hin zur Synchronisierung. - Bild: Sascha Reimann

Hin zur Synchronisierung. – Bild: dkd Internet Service

Relaunch der VGF-Homepage (www.vgf-ffm.de):

  • Umsetzung in Responsive Webdesign
  • Schlankeres, frischeres und moderneres Layout
  • Bessere Usability
Altes Layout der VGF-Website, Screenshot

Altes Layout der VGF-Website, Screenshot

Neue Website des VGF, Screenshot

Neues Layout mit Bewerbung der relaunchten Seite (Desktop-Ansicht)

Seitenaufbau (Smartphone/Tablet/Desktop) mit den gleichen Content-Elementen:

Anhand des Schaubilds lässt sich gut erkennen, wie und wo sich die einzelnen Elemente wieder finden. Der Vorteil für den Nutzer liegt auf der Hand: leichte Bedienbarkeit von allen Geräten aus.

Schematische Darstellung der Inhalte. - Bild: Sascha Reimann

Schematische Darstellung der Inhalte. – Bild: dkd Internet Service

Eingestellt wurde der Bericht von Ute Blindert.

 

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