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Session: „Wie entsteht Social Media-Content für Verkehrsunternehmen?“

In dieser Session, die Veronika von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vorgeschlagen hatte, ging es um die Frage, wie man als Social Media-Verantwortliche in einem Verkehrsunternehmen an Content kommt. In Raum 404 traf sich eine kleine Runde, die intensiv über ihre Erfahrungen diskutierte. Im Interview fasst Veronika die Ergebnisse der Session zusammen:

Der Beitrag wurde erstellt von Ute Blindert.

Sessionvorschlag #3: Social Media Guideline

Wir freuen uns sehr, noch einen Sessionvorschlag vorstellen zu können: Nadine Scherf arbeitet bei der Düsseldorfer Rheinbahn als Online-Redakteurin und ist für den Internet-Auftritt zuständig sowie Teil des Social Media Teams.

Nadine Scherf, Rheinbahn AG

Nadine Scherf, Rheinbahn AG

Sessionsvorschlag # 3: Social Media Guideline

Was kann ich mir als Teilnehmer darunter vorstellen?
Mich würde interessieren, wie der Einsatz einer Social Media Guideline gesehen wird. Dabei setze ich voraus, dass eine Guideline natürlich immer als sinnvoll erachtet wird, aber bis zu welchem Grad. Welche Inhalte dürfen in einer Guideline nicht fehlen? Ist gerade für (Verkehrs-)Unternehmen ein Leitfaden unabdingbar oder sollte man ein gewisses Verantwortungsbewusstsein voraussetzen können? Und wie sinnvoll ist es für ein Unternehmen eine Guideline noch einzuführen, obwohl es schon lange im Social Web aktiv ist. Ab wann ist es zu spät, eine Guideline auf den Weg zu bringen.

Und was nicht?
Eine fundamentale „Das-muss-man-aber-haben“-Einstellung, die eine kritische Beleuchtung des Themas nicht zulässt.

Was wünscht du dir von den Teilnehmern?
Eine offene, anregende Diskussion über den Einsatz einer Social Media Guideline, bei der alle Vor- und Nachteile auf den Tisch kommen. Schön wäre es, wenn andere Verkehrsunternehmen von ihren Erfahrungen mit einer Guideline berichten.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Ute Blindert.

Sessionvorschlag #2: Community-Software

Auch beim zweiten Sessionvorschlag geht es um den Austausch von Erfahrungen der Teilnehmer untereinander. Anke Eismann-Erpenbeck, bei den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB AG) zuständig für Strategisches Marketing, Marktforschung und Social Media, wird diesen Vorschlag beim VerkehrsCamp einreichen. Privat twittert sie unter @eisfraeulein.

Anke Eismann-Erpenbeck, KVB AG

Anke Eismann-Erpenbeck, KVB AG

Sessionvorschlag #2: Nutzung von Community-Software

Was kann ich mir als Teilnehmer darunter vorstellen?
Bei dieser Session geht es um den Austausch mit den Teilnehmern aus anderen Unternehmen zu deren Community-Software. Welche Software wird verwendet, wie sind die Erfahrungen, welche Vor- und Nachteile gibt es?

Was wünscht du dir von den Teilnehmern?
Ich wünsche mir, dass sie ihre Erfahrungen einbringen und wir uns offen über Vor- und Nachteile austauschen können. Da wir bei der KVB AG mit der Beta-Version einer Software arbeiten, haben wir natürlich ständig Verbesserungswünsche. Hier würde mich auch interessieren, was für die anderen wichtig ist, so dass wir noch Anregungen für unsere Testphase mitnehmen können.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Ute Blindert.

PS: Es wurden schon viele interessante Vorschläge gesammelt, aber für die ein oder andere Session ist noch Platz! Ein BarCamp lebt ja gerade davon, dass Vorschläge von Seiten der Teilnehmer kommen – gern über die Facebook-Gruppe oder auch beim VerkehrsCamp selbst.

Sessionvorschlag #1: Monitoring-Tools – Annäherung, Auswahl, Nutzung, Hilfe

Das VerkehrsCamp rückt immer näher, der Countdown läuft. Höchste Zeit also, hier endlich einmal ein paar der Sessionvorschläge vorzustellen. Um vielleicht auch den ein oder anderen zu ermutigen, selbst einen Vorschlag einzureichen!

Heinz Hauschildt, VRR

Heinz Hauschildt, VRR

Sessionvorschlag #1 kommt von Heinz Hauschildt vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Der studierte Mathematiker zeichnet beim VRR verantwortlich für Marktentwicklung und Marktforschung. Ihm ist es wichtig, Monitoring-Ergebnisse als das zu betrachten, was sie seiner Meinung nach sind: Qualitative Ergebnisse im quantitativen Gewand.

Sessionvorschlag #1: Monitoring-Tools – Annäherung, Auswahl, Nutzung, Hilfe

Was kann ich mir als Teilnehmer darunter vorstellen?
Social-Media (SoMe) – Monitoring ist die systematische Erfassung und Beobachtung von Beiträgen, Posts, Tweets, Kommentaren, Artikeln u.ä., die im Internet zu einem ausgewählten Thema, einer Firma, einer Marke etc. kursieren. Das ist mehr als die Beobachtung der eigenen FB-/Twitterkanäle. Hierbei helfen Monitoring-Tools. Vor ein paar Jahren war die Anzahl solcher Tools noch überschaubar. Das hat sich geändert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tools, die aus ganz verschiedenen „Entwicklungsecken“ konzipiert sind: mal aus der SEO-Ecke, mal aus der Clipping-/Medien-Ecke, mal aus der Mafo-/Analytik-Ecke. Außerdem „können“ ganz viele Tools immer mehr, wie z.B. die Abwicklung des sog. Engagements.

Will ich SoMe-Monitoring betreiben? Wozu? Für wen? Wie intensiv? Was soll ein Tool können? Wer nutzt es eigentlich? Wo bekomme ich Hilfe? Fragen dieser Art würde ich gern mit Euch Interessierten in einer Session besprechen.

Und was nicht?
NICHT gehen soll es um ein Namedropping zu mehr oder weniger bekannten Tools. Im Vordergrund soll stehen, was wir mit Tools so machen (können) und wie wir es schaffen, wirklich relevante Inhalte aus dem Meer von Beiträgen zu fischen und sie knackig aufzubereiten.

Was wünscht du dir von den Teilnehmern?
Von den Teilnehmern wünsche ich mir, dass sie einfach offen über ihre Erfahrungen mit Monitoring-Tools sprechen. Wenn da noch keine Erfahrungen sind – nicht alle nutzen solche Tools -, macht das nichts. Auch Fragen zum SoMe-Monitoring aus (Noch-)Nichtnutzersicht bringen alle weiter. Nicht zuletzt wäre es klasse, wenn sich ein Grüppchen bilden könnte, das sich auch über das Camp hinaus bei Fragen und Problemen gegenseitig unterstützt.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Ute Blindert.

PS: Es wurden schon viele interessante Vorschläge gesammelt, aber für die ein oder anderen Session ist noch Platz! Ein BarCamp lebt ja gerade davon, dass Vorschläge von Seiten der Teilnehmer kommen – gern über die Facebook-Gruppe oder auch beim VerkehrsCamp selbst.

3 Fragen, 3 Antworten: Coco Heger-Mehnert, VRR, im Interview

Coco Heger-Mehnert arbeitet beim Verkehrsverbund Rhein Ruhr als Referentin für Marktforschung, Strategieentwicklung und Digitale Entwicklung. Sie engagiert sich im Organisationsteam für das VerkehrsCamp. Im Interview erklärt sie, wie die Idee des VerkehrsCamps entstand und was sie sich für die Ausgabe wünscht.

Frau Heger-Mehnert, wie entstand die Idee zum VerkehrsCamp?
Die Idee zum VerkehrsCamp entstand vor ungefähr zwei Jahren. Die Branche der Verkehrsunternehmen beschäftigt sich ja seit drei,  vier Jahren sehr intensiv mit dem Thema Online und Social Media-Kommunikation. Bis jetzt gab es ja immer Konferenzen im klassischen Stil, bei denen wir feststellten, dass die interessantesten Gespräche immer in den Pausen stattfanden (lacht). Im Rahmen des Social Media-Lehrgangs der VDV-Akademie entstand dann der Plan, auch mal ein BarCamp-Format zu probieren. So entstand schließlich das VerkehrsCamp.

Ist das nicht ganz schön ungewöhnlich für Ihre Branche? Wie sah denn die Resonanz aus?
Ja, Sie haben Recht, ein solches Format ist durchaus ungewöhnlich für die Unternehmen unserer Branche. Die VDV-Akademie musste sich durchaus erst einmal mit dem Format anfreunden und auch die Unternehmen mussten sich erst einmal mit dieser Art von Konferenz beschäftigen. Das VerkehrsCamp wurde dann aber sehr gut angenommen, und wir haben bereits an die 70 Anmeldungen. Das ist eine sehr gute Quote für unsere Branche!

Was wünschen Sie sich für das VerkehrsCamp am 11./12.3.2014 in Essen?
Ich wünsche mir einen intensiven Erfahrungsaustausch. Dabei stelle ich mir auch vor, dass gerade das unterschiedliche Niveau in den Unternehmen, den Austausch sehr spannend macht. Es gibt ja sehr viele Themen aus den Bereichen Social Media-Kommunikation und Online-Marketing, die wir diskutieren können. Und wenn ich mir so anschaue, was wir bereits an Vorschlägen sammeln konnten und auch, was bereits untereinander diskutiert wird, verspricht das VerkehrsCamp, sehr bunt und vielfältig zu werden.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Ute Blindert.