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Regeln für das VerkehrsCamp

Auch wenn ein BarCamp etwas chaotisch daher kommt, verfügt es doch über feste Regeln, die viel zum Gelingen und zum besonderen „Spirit“ beitragen.

  1. Fairness, Offenheit, Interesse.
  2. „Sharing is caring!“ – Also berichte über das VerkehrsCamp, mache Bilder und teile Deine Gedanken auf Twitter, Facebook, Google+ usw.
  3. Selber machen statt vorgesetzt bekommen. Jeder Teilnehmer kann selbst Sessionvorschläge einreichen. Deinen Vorschlag schreibst Du auf eine Sessionkarte.
  4. Jede/r Teilnehmer/in stellt sich kurz mit Namen und drei Hashtags/Stichworten vor. Am besten, Ihr überlegt euch da schon mal etwas.
  5. Gemeinsam entscheiden wir, welcher Vorschlag mit in das Programm aufgenommen wird.
  6. Es gilt das (temporäre) Du.
  7. Zeitplanung einhalten. Jede Session dauert 45 Minuten, höchstens 55 Minuten, wenn ihr die Pause ausfallen lasst. Einzige Ausnahme: Die letzte Session am Dienstag startet um 17 Uhr und kann bis (höchstens) 18:30 Uhr laufen.
  8. Du musst eine Session halten, wenn du das erste Mal bei einem BarCamp bist. Naja, zwingen kann Dich keiner, also trau Dich einfach, wenn Du eine Idee hast.

Diese ursprünglichen 8 Regeln machen bereits etwas von dem „Irrsinn“ des Veranstaltungsformats deutlich. 8 ist ja eine eher ungewöhnliche Zahl für solche Regeln, normalerweise sind es entweder 7 (biblische Zahl) oder 10 („runde“ Zahl).

Die Beitrag wurde verfasst von Ute Blindert.

Sessionvorschlag #1: Monitoring-Tools – Annäherung, Auswahl, Nutzung, Hilfe

Das VerkehrsCamp rückt immer näher, der Countdown läuft. Höchste Zeit also, hier endlich einmal ein paar der Sessionvorschläge vorzustellen. Um vielleicht auch den ein oder anderen zu ermutigen, selbst einen Vorschlag einzureichen!

Heinz Hauschildt, VRR

Heinz Hauschildt, VRR

Sessionvorschlag #1 kommt von Heinz Hauschildt vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Der studierte Mathematiker zeichnet beim VRR verantwortlich für Marktentwicklung und Marktforschung. Ihm ist es wichtig, Monitoring-Ergebnisse als das zu betrachten, was sie seiner Meinung nach sind: Qualitative Ergebnisse im quantitativen Gewand.

Sessionvorschlag #1: Monitoring-Tools – Annäherung, Auswahl, Nutzung, Hilfe

Was kann ich mir als Teilnehmer darunter vorstellen?
Social-Media (SoMe) – Monitoring ist die systematische Erfassung und Beobachtung von Beiträgen, Posts, Tweets, Kommentaren, Artikeln u.ä., die im Internet zu einem ausgewählten Thema, einer Firma, einer Marke etc. kursieren. Das ist mehr als die Beobachtung der eigenen FB-/Twitterkanäle. Hierbei helfen Monitoring-Tools. Vor ein paar Jahren war die Anzahl solcher Tools noch überschaubar. Das hat sich geändert. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tools, die aus ganz verschiedenen „Entwicklungsecken“ konzipiert sind: mal aus der SEO-Ecke, mal aus der Clipping-/Medien-Ecke, mal aus der Mafo-/Analytik-Ecke. Außerdem „können“ ganz viele Tools immer mehr, wie z.B. die Abwicklung des sog. Engagements.

Will ich SoMe-Monitoring betreiben? Wozu? Für wen? Wie intensiv? Was soll ein Tool können? Wer nutzt es eigentlich? Wo bekomme ich Hilfe? Fragen dieser Art würde ich gern mit Euch Interessierten in einer Session besprechen.

Und was nicht?
NICHT gehen soll es um ein Namedropping zu mehr oder weniger bekannten Tools. Im Vordergrund soll stehen, was wir mit Tools so machen (können) und wie wir es schaffen, wirklich relevante Inhalte aus dem Meer von Beiträgen zu fischen und sie knackig aufzubereiten.

Was wünscht du dir von den Teilnehmern?
Von den Teilnehmern wünsche ich mir, dass sie einfach offen über ihre Erfahrungen mit Monitoring-Tools sprechen. Wenn da noch keine Erfahrungen sind – nicht alle nutzen solche Tools -, macht das nichts. Auch Fragen zum SoMe-Monitoring aus (Noch-)Nichtnutzersicht bringen alle weiter. Nicht zuletzt wäre es klasse, wenn sich ein Grüppchen bilden könnte, das sich auch über das Camp hinaus bei Fragen und Problemen gegenseitig unterstützt.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Ute Blindert.

PS: Es wurden schon viele interessante Vorschläge gesammelt, aber für die ein oder anderen Session ist noch Platz! Ein BarCamp lebt ja gerade davon, dass Vorschläge von Seiten der Teilnehmer kommen – gern über die Facebook-Gruppe oder auch beim VerkehrsCamp selbst.

3 Fragen, 3 Antworten: Coco Heger-Mehnert, VRR, im Interview

Coco Heger-Mehnert arbeitet beim Verkehrsverbund Rhein Ruhr als Referentin für Marktforschung, Strategieentwicklung und Digitale Entwicklung. Sie engagiert sich im Organisationsteam für das VerkehrsCamp. Im Interview erklärt sie, wie die Idee des VerkehrsCamps entstand und was sie sich für die Ausgabe wünscht.

Frau Heger-Mehnert, wie entstand die Idee zum VerkehrsCamp?
Die Idee zum VerkehrsCamp entstand vor ungefähr zwei Jahren. Die Branche der Verkehrsunternehmen beschäftigt sich ja seit drei,  vier Jahren sehr intensiv mit dem Thema Online und Social Media-Kommunikation. Bis jetzt gab es ja immer Konferenzen im klassischen Stil, bei denen wir feststellten, dass die interessantesten Gespräche immer in den Pausen stattfanden (lacht). Im Rahmen des Social Media-Lehrgangs der VDV-Akademie entstand dann der Plan, auch mal ein BarCamp-Format zu probieren. So entstand schließlich das VerkehrsCamp.

Ist das nicht ganz schön ungewöhnlich für Ihre Branche? Wie sah denn die Resonanz aus?
Ja, Sie haben Recht, ein solches Format ist durchaus ungewöhnlich für die Unternehmen unserer Branche. Die VDV-Akademie musste sich durchaus erst einmal mit dem Format anfreunden und auch die Unternehmen mussten sich erst einmal mit dieser Art von Konferenz beschäftigen. Das VerkehrsCamp wurde dann aber sehr gut angenommen, und wir haben bereits an die 70 Anmeldungen. Das ist eine sehr gute Quote für unsere Branche!

Was wünschen Sie sich für das VerkehrsCamp am 11./12.3.2014 in Essen?
Ich wünsche mir einen intensiven Erfahrungsaustausch. Dabei stelle ich mir auch vor, dass gerade das unterschiedliche Niveau in den Unternehmen, den Austausch sehr spannend macht. Es gibt ja sehr viele Themen aus den Bereichen Social Media-Kommunikation und Online-Marketing, die wir diskutieren können. Und wenn ich mir so anschaue, was wir bereits an Vorschlägen sammeln konnten und auch, was bereits untereinander diskutiert wird, verspricht das VerkehrsCamp, sehr bunt und vielfältig zu werden.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Ute Blindert.